Viele Werkzeuge – ein Ziel

mehr als Osteopathie

Das kennen Sie: ein Osteopath verwendet zur Diagnose und zur Behandlung ausschließlich seine Hände. Er erforscht die Ursachen einer Erkrankung, indem seine sanften Berührungen eine Funktionsstörung im Körper lokalisieren – und anschließend therapieren. Gemeinsam mit dem Patienten aktiviert er dessen Selbstheilungskräfte.

So weit so gut!

Mark Twain sagte einmal: “Wenn Dein einziges Werkzeug ein Hammer ist, wirst Du jedes Problem als Nagel betrachten.”

Wissen Sie, auch die Osteopathie ist im ganzheitlichen Sinne doch eigentlich auch nur ein Hammer: Blockaden lösen mit Osteopathie? Steifer Hals? Schulterschmerzen? Bandscheibenbeschwerden verbessern? Paradedisziplinen der Osteopathie!

Aber: wie sieht es bei anderen Problemen aus:

  • mangelnder Nährstoffversorgung
  • andauernde Müdigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Lustlosigkeit (und ja, ich meine Lust auch in dieser Hinsicht!
  • Stressintoleranz
  • Schlaffe, fahle Haut

Wo kommt das alles her? Wird das überhaupt in der Osteopathie berücksichtigt? Kann sie es behandeln? Sie verstehen vielleicht, worauf ich hinaus will…

Das sind nur ein paar der Gründe, warum ich viele verschiedene Methoden erlernt habe. Mir reicht es nicht, mich als ganzheitlich zu bezeichnen, weil ich “Osteopathie” beherrsche. Oder Homöopathie. Oder Akupunktur. Denn auch diese Methoden betrachten den Patienten wieder nur durch ein (anderes) Schlüsselloch – genau wie alle anderen Methoden.

Aus diesem Grunde habe ich meinen Schwerpunkt darauf gelegt, immer die Gründe hinter den Beschwerden zu suchen, egal mit welcher Diagnose der Patient zu mir kommt.  Findet man die Ursache, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man auch die Lösung findet.

Das übergeordnete Ziel ist für mich also, die Gesundheit und Lebensqualität meiner Patienten deutlich zu verbessern. Also warum sich einschränken?

An der Art, wie ich arbeite, und speziell natürlich der Osteopathie ist nichts wundersam oder gar esoterisch.

Mein Behandlungskonzept beruht ganz im Gegenteil auf fundierten Kenntnissen der menschlichen Anatomie, Biochemie und Physiologie und deren (eigentlich leicht nachvollziehbare) Zusammenhänge sowie bewährten Methoden, die – in der richtigen Kombination und Dosierung – zu ausgezeichneten Behandlungserfolgen führen können.

Im Studium haben wir das liebevoll “Basismedizin” genannt. Dieses liebevolle Arbeiten ist mir wichtig geblieben – und in der konsequenten Umsetzung dieser Ansätze ist die Behandlung bei mir dann vielleicht doch wieder außergewöhnlich.

Denn wo andere also vielleicht versuchen, eine Behandlung zu finden, die Ihr Symptom lindert (und Ihnen möglichst keine Verantwortung für sich selbst aufbürdet), betreibe ich “reverse engineering” (auf deutsch “Nachkonstruktion”), stelle gemeine Fragen und versuche so die Stellschrauben zu finden, an denen wir drehen müssen, um nicht nur Ihre Beschwerden zu lindern, sondern Ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit auf ein neues Niveau zu heben und dort zu halten – nachhaltig! Mich interessieren also sowohl Ihre “Zipperlein” als auch das große Ganze.

Dass ein solches Ziel nicht in wenigen Tagen oder Wochen zu erreichen ist, und erst recht nicht ohne Ihre intensive Mitwirkung, ist wahrscheinlich einleuchtend. Ebenso sicherlich, dass eine auf Monate angelegte, individuell zugeschnittene Behandlung auch einen höheren zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeutet.

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